TEAM

pfeil.JPG Fast jedem Menschen fällt es schwer, sich von vertrauten Denk- und Handlungsmustern zu trennen. Auch wenn man eigentlich weiß, dass ein gesellschaftlicher Wandel nötig ist, fällt die individuelle Verhaltensänderung schwer. Mit dem gemeinsamen Projekt MOBILE ZUKUNFT wird eng und auf Augenhöhe zwischen der Stadtverwaltung und den Stadtwerken Osnabrück zusammengearbeitet. Es besteht somit die Chance, den Mobilitätswandel im Gesamtsystem zu gestalten.

Zunächst geht es darum, kleine Akzente zu setzen, um die Bevölkerung für das Thema Mobilitätswandel zu sensibilisieren. Das Projekt leistet hier Pionierarbeit, um einen Beitrag für ein zukunftsfähiges und lebenswertes Osnabrück zu liefern. Eines muss dabei klar sein, Pionierarbeit fußt noch nicht auf etablierten Prozessen. Ausdauer und ein positiver Blick auf eine hochkomplexe und herausfordernde Aufgabe sind hier gefragt. Eine Aufgabe, an der ein kleines Team mit hohem Engagement arbeitet.

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Die Projektleitung MOBILE ZUKUNFT: Brigitte Strathmann (Stadt Osnabrück) und Joachim Kossow (Stadtwerke Osnabrück).

Der Blick fällt häufig auf Städte wie Kopenhagen und Groningen; Städte, in den seit Ende der 1970er konsequent und mit einem „roten Faden“ an der Umsetzung des Bildes von Jan Gehl gearbeitet wird: „Menschen sind gerne da, wo sie ungestört gehen, stehen, sitzen, schauen können und zwar ohne Konsumzwang. Und wo Leute sind, kommen noch mehr Leute herbei. Die größte Attraktion der Stadt sind die Menschen. Eine Stadt ist nach meiner Definition dann lebenswert, wenn sie das menschliche Maß respektiert. “ (vgl. Jan Gehl,Städte für Menschen, 2015 und Brand Eins, 12/14, S. 80). Genau an diesem Ziel wollen wir mit MOBILE ZUKUNFT arbeiten.

Um das Ziel des Mobilitätswandels in der Stadt Osnabrück zu erreichen, besteht das Projekt aus zwei Projektleitungsstellen, je eine von der Stadt und eine von den Stadtwerken Osnabrück. Bei der Umsetzung des Mobilitätswandels kann die Projektleitung  je nach Aufgabe und Bedarf auf die engagierte Unterstützung aus den eigenen Häusern zurückgreifen. So kann mit einer modernen Personalstruktur zielgerichtet gearbeitet werden.

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Je nach Aufgabe und Bedarf unterstützen diverse Mitarbeiter von Stadt und Stadtwerken die Projektleitung.