ODAWARA IN OSNABRÜCK

pfeil.JPG Derzeit ist eine 7-köpfige Delegation aus Odawara in Japan zu Besuch in Osnabrück. Seit nahezu 20 Jahren pflegen die beiden Städte den kulturellen und wirtschaftlichen Austausch. Die japanische Delegation – bestehend aus Vertretern der Stadtverwaltung und des Energieversorgers in Odawara – zeigt großes Interesse an Osnabrücks nachhaltigem Mobilitätskonzept.

Auf dem Programm steht unter anderem auch der fachliche Austausch zum Projekt „MOBILE ZUKUNFT“ mit all seinen Handlungsfeldern sowie der Besuch von wichtigen Infrastrukturbausteinen – beispielsweise der „protected bike lane“, des Radschnellwegs und des neuen Busbetriebshofs mit seiner Ladeinfrastruktur für die erste elektrifizierte Buslinie M1.

„Es ist ein besonderes Signal, wenn sich Fachleute aus zwei Hochtechnologieländern seit zwei Jahrzehnten treffen. Es zeigt, dass die Bemühungen zum Klimawandel und Mobilitätswandel auf der kommunalen Ebene diskutiert, abgestimmt und umgesetzt werden müssen.“ Frank Otte

Frank Otte, Stadtbaurat der Stadt Osnabrück, begrüßte die japanische Delegation stellvertretend für Herrn Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. In Odawara gelten aktuell besondere Bemühungen dem Aufbau eines E-Carsharing-Systems. Hintergedanke ist dabei die Stabilisierung des Stromnetzes. Von 10.000 Fahrzeugen in Odawara fahren aktuell 200 elektrisch. Die Flächen für die Ladeinfrastruktur werden auf den privaten Grundstücken ansässiger Unternehmen bereitgestellt. Unter der Woche sind die Carsharing-Fahrzeuge der öffentlichen Nutzung vorbehalten, am Wochenende dem
Stadttourismus.

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Die japanische Delegation zu Besuch in Osnabrück.

pfeil.JPG Unsere japanischen Gäste sind sich einig: Ziel muss sein ein emissionsfreier Nahverkehr.

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