#VERWEILEN – #INFORMIEREN – #ENTSCHLEUNINGEN

pfeil.JPG Wem gehört der Straßenraum? Wo vorher Auto parkten, sitzen und stehen nun Menschen und Fahrräder.

Mit einem Parklet wird der öffentliche Gehwegbereich erweitert, so dass mehr Raum für den Menschen entsteht –  Raum zum Verweilen – Informieren – Entschleunigen. In Berlin, Stuttgart und San Francisco gibt es diese Ansätze bereits. Nun auch in Osnabrück. Entstanden ist die Idee zu einem Parklet anlässlich des immer am dritten Freitag im September international stattfindenden Parking Days. 2017 wurde dieser Tag auch in der
Dielingerstraße gefeiert. Die Anwohnerinnen und Anwohner formulierten den Wunsch, das Provisorium einfach stehen zu lassen – so lange, bis die endgültige Lösung das Provisorium ersetzt. Dass es sich bei dem ersten Parklet nicht um eine Maßnahme handelt, für die es schon eingeübte Abläufe gibt, sondern um einen Prototypen, liegt auf der Hand. Dies ist einer der Gründe für den länger als geplanten Umsetzungszeitraum.

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Zufriedene Akteurs-Gesichter am neuen Parklet.

Die Entwurfsidee zum Parklet „Morari“ der Industriedesignerin  Nina Terhardt, Osnabrück, korrespondiert mit den Formelementen des Felix-Nussbaum-Hauses, das nach den Plänen des Architekten Daniel Libeskind gebaut wurde.
Den Mobilitätswandel konkret erlebbar zu machen, ist Aufgabe dieses Patenprojektes, das von Nicolai Schlepphort (MOBILE ZUKUNFT) und Dr. Michael Kopatz (Verkehrspolitischer Sprecher Bündnis 90/ Die Grünen) entwickelt wurde. „Was den Autos weggenommen wird, geben wir dem Fußgänger und dem Radfahrer zurück“, führt Brigitte Strathmann, Projektleiterin des Projektes MOBILE ZUKUNFT seitens der Stadt Osnabrück, an.

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